Was ist das Bureau of Land Management?

Das Bureau of Land Management (BLM) ist eine staatliche Organisation. 

Seit Anfang der 70er ist die US-Regierung für den Schutz und den Erhalt der Mustangpopulation zuständig. Immerhin handelt es sich hier um einen wichtigen Teil der amerikanischen Geschichte.

Das BLM achtet darauf, dass die Herden nicht zu groß werden. In großen Round-ups werden die Herden eingefangen. Ein Großteil der Pferde wird in Auffangstationen untergebracht, der Rest der Herde wird zurück in die freie Wildbahn gelassen.

Das BLM registriert alle wild eingefangenen Mustangs, ebenso die in den Auffangstationen geborenen Fohlen. Alle gefangenen Hengste werden sofort kastriert. In freier Wildbahn werden jetzt Antikonzeptiva eingesetzt, um die Geburtenrate kontrollieren zu können.

Amerikanische Staatsbürger können unter bestimmten Voraussetzungen einen BLM-Mustang für ein Jahr „adoptieren“, bevor sie ihn dann endgültig erwerben können. Die Gebühr für einen BLM-Mustang beträgt 125 US Dollar. 

Das Adoptionsjahr soll verhindern, dass BLM-Mustangs von der Auffangstation direkt zum Schlachter gefahren werden. Während des Jahres wird die Unterkunft der BLM-Mustangs kontrolliert. Nach dem Adoptionsjahr geht das Pferd in den Besitz des Amerikaners über. Der neue Besitzer erhält das Registrationspapier. Alle BLM-Mustangs, welche wild gefangen werden oder in den Auffangstationen zur Welt kommen, erhalten diese Papiere und tragen das besondere Brandzeichen. Aus diesem gehen sämtliche Daten des Pferdes hervor.

Nachzuchten können über einen DNA-Abstammungsnachweis den zuvor wild lebenden Elterntieren zugeordnet werden. Bei Nachkommen des BLM-Mustangs sollen die Wildfänge maximal 4 Generation zurückliegen. Man achtet hier darauf, die Eigenschaften des Wildpferdes nicht durch Domestizierung herauszuzüchten.